• Ambulante Portimplantation
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Die vorteilhaftere und effektivere Methode für Pateient und Arzt die "Pipeline for Survival" zu implantieren.

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Wissenwertes zur ambulanten Portimplantation

Das Interview von Dr. med H. A. F. Hofmann macht Bedeutung und Umgang mit Port-Katheter-Systemen deutlich.
Interviewer ist Frau A. Stief von B. Braun Melsungen AG, 34212 Melsungen.


© Alle Rechte bei B. Braun Melsungen AG

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Pflege

Die „Pflegebroschüre – der sichere Umgang mit Portkatheter-Systemen“ von B. Braun Melsungen AG, 34212 Melsungen gibt über viele Fragen eine verständliche Antwort und Auskunft.

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Ernährung

Wie Ernährung über die Port-Katheter-Systeme gesichert werden kann, können Sie der Broschüre „Ernährung fürs Leben - Einfach gut zu wissen“ entnehmen.

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Christ und Chirurg in der DDR und Nachwendedeutschland

- Mein Leben in Anekdoten -

Vita Dr. Hofmann


  1. 1942
    Geboren in Groß Chemeleschen (Podersam) im Sudetenland

    Heutiger tschechischer Name: Chmelišna Torgauer Koryphäen

  2. 1946
    „Vertreibung, Ansiedlung in Mühlberg / Elbe“

    „Ich kam mit 4 ½ Jahren als Vertriebener aus dem Sudetenland dahin. Obwohl man einen anderen Dialekt sprach und sonntags mit den Eltern in die andere Kirche, nämlich die katholische, ging, hat man in dieser protestantischen Bevölkerung eine Chance erhalten. Nach dem Schulbesuch in Mühlberg von 1948 – 1956 durfte ich die Oberschule (Gymnasium) in Torgau besuchen.“

    aus Natur und Landschaft „Kampf um Mühlberg“
  3. 1960
    Abitur in Torgau / Elbe, Pflegepraktikum im Kreiskrankenhaus Torgau

    „Samstag, 05.08.1961: Mit dem Nötigsten im Koffer bin ich auf dem Weg von Torgau nach Westberlin. Ziel: Notaufnahmelager Marienfelde. Ein Schulkamerad, der schon früher die Seite gewechselt hatte, sollte mich bei diesem Schritt unterstützen und dort hinbringen. Aber als ich vor seiner Wohnungstür stand, stellte ich mir die Frage: Was wird aus den Eltern daheim an der Elbe ... ? Koffer aufgenommen und wieder zurück nach Hause.“

    „Samstag, 12.08.1961 22:00 Uhr: Nachtdienst auf der chirurgischen Station für Männer im Kreiskrankenhaus. Reinigen, Trocknen und Sterilisieren einer Unmenge von Spritzen. Daneben läuft auf dem Stationsradio das Nachtprogramm vom SFB (Sender Freies Berlin). Nachrichten um Mitternacht: Das Übliche. Nachrichten um 01.00 Uhr: Das Übliche. Nachrichten um 02.00 Uhr: "An der Sektorengrenze von Berlin ungewöhnliche Aktivitäten

    aus „Explosion und Implosion – plötzlich fiel die Mauer“

  4. 1961
    Studium der Humanmedizin an der Humboldt-Universität zu Berlin

    „Geprägt durch ein braves katholisches Elternhaus und durch Lehrer aus bürgerlicher Zeit an der Oberschule Torgau hatte ich nun in der Hauptstadt des kleinen sozialistischen Vaterlandes jahrelang erhebliche Probleme mit der gerade nach dem Mauerbau sehr intensiven Rotlichtbestrahlung. Kontakte zur katholischen Studentengemeinde milderten diesen Druck. Während des Studiums lernte ich aber auch Kommilitonen und Mitglieder des Lehrkörpers kennen, die zwar konsequent hinter Ulbrichts Politik standen, die aber dennoch ganz vernünftig, hilfsbereit und verständnisvoll waren.“

    aus „Explosion und Implosion – plötzlich fiel die Mauer“

  5. 1968
    Approbation Humanmedizin

    „Hier bin ich hängengeblieben. Nach 15 Jahren als Chirug in der Charitè, 4 ½ Jahre im Regierungskrankenhaus der verflossenen DDR und 6 Monaten unter der Regierung de Maziére im Gesundheitsministerium betreibe ich eine chirugische Praxis im nahen Prenzlauer Berg.“

    aus Natur und Landschaft „Kampf um Mühlberg“
  6. 1968 - 1970
    Sanitätsoffizier, Leiter des medizinischen Dienstes in Frankfurt / Oder

    1969
    Promotion Dr. med

    „1968 nach der Approbation werde ich zum Wehrdienst gezogen: Einsatz als Arzt im medizinischen Dienst an der polnischen Grenze. Mein Revier und Verantwortungsbereich erstreckt sich von Zittau bis Ückermünde an der Ostsee. Es wurde mir großes Vertrauen entgegengebracht, obschon in der Wohnung in Berlin weiterhin das Kruzifix hing und ich unverändert Mitglied der katholischen Kirche war. Das war den Genossen Offizieren bekannt.“

    aus „Explosion und Implosion – plötzlich fiel die Mauer“

    "Als bekennenden Katholiken schob man mich auf einen der wenig begehrten Posten an der polnischen Grenze ab", erzählt Dr. med. Herbert A. F. Hofmann. Zwei Jahre arbeitete Hofmann als "Leiter des Medi­zinischen Dienstes im Grenzab­schnitt zur Volksrepublik Polen".

    aus „Ausdauer und Zivilcourage“

    „Nach seinem Wehrdienst er­hielt er ein Empfehlungsschrei­ben, das ihm ab 1971 eine Fach­arztausbildung an der Berliner Charite ermöglichte. Das war eine große Auszeichnung, ich wollte die Chance unbedingt nut­zen", erinnert sich der Chirurg. „

    aus „Ausdauer und Zivilcourage“

  7. 1971 - 1976
    Facharztausbildung in der Chirurgischen Universitäts-Klinik der Charité (Prof. Dr. med. H.-J. Serfling)

    „Am 01.01.1971 nahm ich die Ausbildung zum Facharzt für Chirurgie an der Chirurgischen Klinik der Charite auf. Mit großem Elan, fachlicher und zeitlicher Einsatzbereitschaft arbeitete ich die ersten zwei Jahre an dieser universitären Einrichtung, in der Spitzenmedizin der DDR betrieben wurde und natürlich auch privilegierte Zustände bestanden. Dann bekam ich ganz ernsthafte Probleme mit dem Ministerium für Staatssicherheit. Was war passiert? Ich habe ganz naiv bei der Parteikontrollkommision Missstände beheben wollen, die leider aber hochrangige Genossen betrafen. Ich dachte, jeder hätte in unserem Staat dieselben Rechte und Pflichten. Dem war aber offensichtlich nicht so. Das machten mir in mehreren stundenlangen "Gesprächen" sieben Offiziere der Staatssicherheit dann klar.“

    aus „Explosion und Implosion – plötzlich fiel die Mauer“

    „Intensive Diskussionen prägten bereits die Planungs­phase des Bettenhauses (der Charitè). Ein direkter Zeuge dieses beschwer­lichen Wegs durch die politischen Instanzen ist der Berliner nieder­gelassene Chirurg Dr. med. Herbert A. F. Hofmann. Denn es ist unter anderem seinen beharrlichen Eingaben beim DDR-Staatsratsvorsitzenden Anfang der 1970er Jahre zu ver­danken, dass das Charite-Betten­haus überhaupt gebaut wurde.“

    aus „Ausdauer und Zivilcourage“

  8. 1986 - 1990
    Oberarzt im Regierungskrankenhaus der DDR, Chirurgische Klinik (Dr. E. Thomas)

    1989
    Friedliche Revolution in der DDR

    „Weil ich auch nach der Wahl vom 18.03.1990, die zu einer Regierung Lothar de Maiziere führte, als vertrauenswürdig galt, erhielt ich eine Berufung in das Gesundheitsministerium der untergehenden DDR und war hier für die medizinische Forschung verantwortlich. Ich habe dabei viel Gutes untergehen sehen, konnte mich aber andererseits bei der Umgestaltung nach besten Kräften einbringen. Nach dem 03.10.1990 - dem Tag der Deutschen Einheit - war ich dann Mitarbeiter der Berliner Außensteile des Bonner BMJFFG (Bundesministerium für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit).“

    aus „Explosion und Implosion – plötzlich fiel die Mauer“
  9. 1990
    Abteilungsleiter für Medizinische Forschung im Gesundheitsministerium der Deutschen Demokratischen Republik Minister Prof. Dr. sc. med. J. Kleditzsch

    „Eines Tages kam im Spätsommer 1990 ein netter älterer Herr in meinem Dienstzimmer des Ministeriums in der siebten Etage vorbei. Er sagte, dass er der FDP angehöre, früher der Vizepräsident des DRK der Bundesrepublik Deutschland war und meine Personalakte eingesehen hätte. Er teilte mir mit, dass ich nach Bonn in das Ministerium übernommen werden solle. Trotzdem riete er mir aber, da ich ja einen richtigen Beruf als Chirurg hätte, mir dies genau zu überlegen und mich lieber in eigener Praxis niederzulassen. Da mir dies sehr weise erschien, hielt ich mich daran.“

    aus „Explosion und Implosion – plötzlich fiel die Mauer“

  10. 1992
    Niederlassung als Chirurg in Berlin-Prenzlauer Berg

    „Nach der Wende wagte Dr. med. Herbert A. F. Hofmann 1992 den Schritt in die chirurgische Niederlassung­ und fand rasch eine neue Missi­on: 1993 begann er, sich auf Portimplantationen zu spezialisieren und die Versorgung von Krebs­patienten mit venösen Portsyste­men voranzutreiben. Seit vielen Jahren gilt Hofmann bundesweit als Experte auf diesem Gebiet“

    „Er ist auf die Implantation von Portsystemen spezialisiert und zeichnet sich durch eine umfangreiche Publikationstätigkeit zu diesem Thema aus.“

    „In 15 Jahren haben nur 3 Personen ohne Portsystem die Praxis verlassen müssen“

    aus „Tumorleiden und Enddarmerkrankungen – operative Behandlungsmöglichkeiten"

    Zahl der Eingriffe in 15 Jahren:
    4587 Portimplantationen
        16 BROVIAC – Katheter
        18 Kerrekturen der Katheterlage
      482 Portexplantationen (davon in 164 Fällen Portim- und Portexplantationen in einer Sitzung)



  11. 2000
    1. wissenschaftliches Symposium "Ports, Pumpen und Katheter"
    vom 29. und 30. April 2000 in Eisenach/Thüringen

    Jährliche Organisation und Mitverantwortung des wissenschaftlichen Symposiums "Ports, Pumpen und Katheter"

    Originalunterlagen aus dem Archiv von Dr. med. Hofmann

  12. 2011
    Übergabe der Praxis

    „Dr. Hofmann hatte inzwischen eigenhändig in 19 Jahren unter ambulanten Bedingungen über 5.500 Portsysteme implantiert“

    aus Ports – Vorwort, Springer-Verlag

Publikationen

R. Hennes, H.A.F. Hofmann (Hrsg.)

Ports

Versorgungsstandards – Implantationstechniken – Portpflege


  • Thema mit Zukunft: immer mehr Patienten können mit immer besseren Portsystemen versorgt werden
  • Implantation leicht gemacht: ausführliche Beschreibung von Indikationsstellung und Operationstechnik in Wort, Bild und instruktiven Videos
  • Nachsorge ist wichtig: Pflege von Portsystemen und Betreuung der Patienten

Detailliert und praxisorientiert beschreibt dieses Buch, wie Patienten, die einen sicheren venösen Zugang benötigen, optimal mit einem Portsystem versorgt werden. Die unterschiedlichen Implantationstechniken und ihre Vor- und Nachteile sind ebenso ausführlich dargestellt wie die Portanwendungen bei unterschiedlichen Indikationen und der Umgang mit dem Port nach der Implantation. Eine standardisierte Operationstechnik, die Auswahl des geeigneten Materials, die perfekte Kooperation der beteiligten Berufsgruppen untereinander und mit dem Patienten und die kompetente Portpflege und –nutzung sind Voraussetzungen, um eine lange Überlebenszeit der Patienten und eine hohe Lebensqualität zu erreichen. Bildserien zur Durchführung der operativen Eingriffe und zur Portnutzung und –pflege werden zusätzlich durch instruktive Videos ergänzt.

Aus dem Inhalt: Grundlagen der Portanwendung – Implantationstechniken – Anwendung zentralvenöser Zugänge – Komplikationen erkennen, verhindern, korrigieren – Onkologische Fachkräfte in Kliniken und Sozialstationen – Evidenz und Qualitätssicherung

Die Herausgeber: Dr. med. Roland Hennes, Oberarzt und Leiter des Heidelberger Portzentrums, Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg; Dr. med. Herbert A. F. Hofmann, Zentrum für ambulante Portoperationen, Berlin

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Erstanwender der Portkathetersysteme Prof. Dr. John Edward Niederhuber Potomac, Maryland, USA hat geschrieben:


Lieber Prof. Hofmann,

20. März 2017

Ich danke Ihnen für Ihre Freundlichkeit, mir Ihr neues Buch „Ports“ zugesendet zu haben.

Ich bin überzeugt, dass viele Chirurgen in Deutschland dieses Nachschlagewerk äußerst nützlich finden bei der Behandlung ihrer Patienten.

Es ist immer ein Quell großer persönlicher Genugtuung, mit implantierten viszeralen Zugangsgeräten so vielen Patienten in der ganzen Welt geholfen zu haben.

Lesen Sie mehr im Vorwort



Artikel

„4000 ambulante Portimplantationen - ein Operateur“
von H. A. F. Hofmann

BAO Bundesverband für Ambulantes Operieren e. V.
BAO-Depesche, Heft 15, Juni 06

Link zum Artikel Artikel als PDF

Vortrag „Theorie zum Port und seine Pflege“
von H. A. F. Hofmann

9. Bundeskongress des Berufsverbandes der niedergelassenen Chirurgen Deutschlands e.V. am 03.03.2007 in Nürnberg CCN Ost Nürnberg Messe

Link zum Artikel Artikel als PDF

„Gefäßchirurgie: Die Portimplantation – ein ambulanter Eingriff“
von H. A. F. Hofmann

„Chirurgen Magazin“, Präzi- Druck Verlag, Hamburg, 3/2007, H. 27, S. 21-25.

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„Rettungsanker venöser Port“
von Antje Soleimanian

Chirurgen Magazin 27, Ausgabe 3/07 (Juni/Juli 2007)

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„Tumorleiden und Enddarmerkrankungen - operative Behandlungsmöglichkeiten“
von H. A. F. Hofmann

„medizin für manager“, Vernissage-Verlag, Heidelberg,
Ausgabe Berlin, 2007, S. 50-52.

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„Die Portimplantation – Bericht über 15 Jahre Erfahrungen bei 4600 ambulanten Eingriffen“
von H. A. F. Hofmann

Deutsche Gesellschaft für Chirugie Mitteilungen 04 / 2007

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Leserbrief zu „Die Portimplantation“
von H. A. F. Hofmann

Heft 4 / 2007 S.324 – 328
Deutsche Gesellschaft für Chirugie Mitteilungen 01 / 2008

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Leserbrief zu „Die Portimplantation“
von H.A.F. Hofmann

Heft 4/2007, S. 324-328 und sowie Leserbrief von J. Zeller und Antwort des Autors in „Mitteilungen“, Deutsche Gesellschaft für Chirurgie in Heft 2/2009, S. 172-173
Deutsche Gesellschaft für Chirugie Mitteilungen 02 / 2009

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„Portsysteme als integraler Bestandteil von Chemotherapien“
Autoren Ulf K.Teichgräber, Robert Pfitzmann, Herbert A. F. Hofmann

Deutsches Ärzteblatt Jahrgang. 108 Heft 9 S.147 – 157 4. März 2011

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„Central Venous Port Systems as an Integral Part of Chemotherapy“
Autoren Ulf K.Teichgräber, Robert Pfitzmann, Herbert A. F. Hofmann

Deutsches Ärzteblatt International 2011; 108(9): 147–54

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„Zum richtigen Umgang mit venösen Portsystemen aus chirurgischer Sicht“
von H. A. F. Hofmann

Onkologische Pflege W. Zuckschwerdt Verlag GmbH für Medizin und Naturwissenschaften in Heft 2/2012, Seiten 49-51, DOI 10.4486/j.fop.2012.02.08

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„Portsysteme als integraler Bestandteil von Chemotherapien“
Autoren Ulf K.Teichgräber, Robert Pfitzmann, Herbert A. F. Hofmann

Deutsches Ärzteblatt Jahrgang 111 Heft 1 26. Mai 2014

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dr.hofmann@portimplantation.de

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